Miteinander reden!

Weihnachten zur Abwechslung entspannt gestalten (Gastbeitrag von Peter Weinbaum)

Weihnachten ist oft eine stressige Zeit. Geschenke müssen gekauft werden, der Familienbesuch muss geplant werden und auch an das Essen hat man an Weihnachten recht hohe Ansprüche. Manchmal drücken die Erwartungen der Freunde, der Familie und der Gesellschaft so schwer, dass man die Weihnachtszeit gar nicht richtig genießen kann und dann ist sie auch schon ruck-zuck wieder vorbei. 

Dieses Weihnachten soll anders werden! Denn ja, man darf es sich ruhig erlauben, anders zu feiern als die eigenen Eltern und Großeltern, denn wir leben ja schließlich in einer modernen Zeit. Sicherlich möchte man die liebsten Weihnachtstradionen, wie z.B. das Weihnachtskarten schreiben, gerne behalten und an die Kinder weitergeben, aber andere machen dann doch mehr Stress, als man eigentlich braucht. Wer es sich leicht machen will, der kann online besonders wertige Weihnachtskarten vergleichen, gestalten und kaufen. Lassen Sie dieses Weihnachten anders werden und gestalten Sie sich Ihr Weihnachten, so wie Sie es brauchen!

Das Essen ist oft ein großer Streitpunkt. Es soll etwas Großes und natürlich besonders Leckeres sein, aber das überschreitet häufig die Kochkünste und auch die Personenanzahl, denn so eine Weihnachtsgans ist zum einen ein recht großer Vogel, der sehr viel Aufwand beim Vorbereiten und sehr viel Zeit zum Garen braucht, und zum anderen mögen vielleicht gar nicht alle Gans. Da lohnt es sich vielleicht eher, etwas zu kochen, das alle mögen. Wie wäre es zum Beispiel mit Spare Ribs mit Pommes und Salat? Wichtig ist, dass es allen schmeckt und dass man sich auf das Essen freuen kann. 

Der weitere Streitpunkt ist in vielen Familien der Kirchgang. Oftmals geht die gesamte Familie an Weihnachten in die Kirche, einfach „weil das sich so gehört“. Das muss es aber gar nicht. Sie als Familie entscheiden, wie Sie Ihr persönliches Weihnachtsfest verbringen. Das Weihnachtsfest in der Kirche wird oft mit viel Hingabe vorbereitet und unterscheidet sich wesentlich von anderen Gottesdiensten. Wer seine Religion wertschätzt und gerne an diesem Abend in die Kirche gehen möchte, der sollte das tun. Wer nicht, sollte lieber zuhause bleiben. So haben am Ende alle ein besinnliches Fest ohne große Streitereien. Für die Kinder gibt es meist schon nachmittags das Krippenspiel, das ist auch viel schöner für die Kleinen als ein langer Gottesdienst spät am Abend. Den Jugendlichen sollte man es nach Möglichkeit offen lassen, ob sie in die Kirche gehen wollen oder nicht. So gibt man ihnen zu verstehen, dass man ihre Entscheidung respektiert und ihnen einen Teil Selbstverantwortung überlässt. Das kann für die Kinder einen großen Vertrauensbeweis darstellen und manche werden dann ganz von selbst mit den Eltern mitgehen.